So, wieder in der Zivilisation..., wir haben uns die letzten Tage hier im traumhaft schönen Cornwall in die diversen Flussmündungen verkrochen und sind heute morgen wieder rausgekommen. Nachdem wir Martin und Finja in Plymouth an Bord genommen haben, sind wir nach Falmouth gesegelt, von dort haben wir einen Versuch gestartet, nach Penzance zu gelangen, der aber wegen zu starken Windes abgebrochen werden musste. Der Weg nach Irland wäre sehr ungemütlich geworden...und das wagen wir nicht mit drei Kindern an Bord. Die sollen schließlich auch weiterhin gerne segeln.
Wir sind den Helford River rauf und runter gefahren – wer jemals Daphne de Mauriers „Frenchman’s Creek“ (Die Bucht des Franzosen) gelesen hat (muß man nicht, kann man J), hat eine Vorstellung von der paradiesischen Ruhe, den romantischen Aussichten auf mittelalterliche Castles und Wachtürme, satte, grüne Wiesen mit glücklich dreinblickenden Kühen, Bootwracks, die halb aus dem Wasser ragen, traumhaft schönen Cottages mit wunderschönen wild gepflegten Gärten usw. – einfach unglaublich kitschig! Und schön.
In Falmouth haben wir uns dann zwischendurch mit allem lebenswichtigen versorgt und sind dann bei guten 5 WS unter Fock in den River Fall gesegelt, wo wir zwei Tage an der Mooring vor dem „Smuggler’s Cottage“ gelegen haben, mit Blick auf das Schloss von Lady und Lord Falmouth. Im Cottage, was eigentlich ein D-Day Museum ist, gab es köstliches Brinkhoff’s Nr. 1, Eis, Kuchen und ein Klo. Was brauchen wir mehr??
Gestern abend hat Ole Axel mit dem Schlauchboot und Taxi aus Truro abgeholt. Eigentlich wollte Axel ja in Irland einsteigen...und so musste er von Dublin aus nach Bristol fliegen. Man muss halt flexibel sein, wenn man segeln möchte ;-). Heute morgen sind auch Martin und Finja auf dem gleichen Weg von Truro aus mit dem Zug in Richtung London gefahren, wo sie heute abend ab Stansted fliegen.
Bea und Kaspar werden auch eine andere Anreiseroute nehmen müssen, da wir nie und nimmer, wie eigentlich vorgehabt, am 14.7. in Schottland sind.
Natürlich haben wir die WM begeistert verfolgt, sind allerdings ganz froh gewesen, dass wir nach der Niederlage gegen Italien endlich stressfrei segeln konnten, ohne pünktlich in irgendeinem Hafen einen kinderfreundlichen Pub suchen zu müssen...
Viele Grüsse in die Heimat, die ja, wie man hört, sehr viel höhere Temperaturen zu bieten hat. Hier haben wir ca. 20° und heute nieselt es ganz ungemütlich. Aber morgen schon soll sich ein neues Hoch über uns aufbauen und der Wind dreht – leider – auf Nord. Abwarten, vielleicht kommt ja auch alles anders. Uns geht es jedenfalls sehrrrr gut! Wie immer ist es nicht möglich, die Bilder mit der W-lan Verbindung hochzuladen...WARUM???? Kann uns denn niemand helfen? Sobald wir ein Internetcafé finden...
Auroras Heimat ist der Museumshafen Flensburg. Eines unserer Lieblingsreviere liegt direkt vor der Tür - die dänische Südsee. Aber auch weiter entfernte Ziele wie Norwegen und Schweden werden angesteuert. 2006 hatten wir das Glück, vier Monate "Round Britain" segeln zu können. Mit dieser unvergesslichen Tour startet unser Blog, das wir ab jetzt wieder regelmäßig bestücken wollen.
Montag, 10. Juli 2006
Sonntag, 2. Juli 2006
und noch ein paar Bilder
Weymouth - Dartmouth - Plymouth

Weymouth war eigentlich einen längeren Besuch wert..., doch die Tiede lief. Wir hatten es plötzlich furchtbar eilig und wollten unbedingt um 11:30h auslaufen, um den Strom mitzunehmen und den furchterregenden Portland Race mit seinen Eddys und Overfalls gefahrlos zu umschiffen. Ein alter Schonerkapitän hatte uns in Shoreham dazu geraten, den Portland Bill (Leuchtturm) nur einen „Pistolshot" an Steuerbord zu lassen, also fast über den Strand zu segeln... Haben wir getan. War aufregend und hat funktioniert!
Zum Glück hatten wir doch mehr Wind als angekündigt war und so konnten wir bis fast in die Flussmündung des River Dart segeln. Die sogenannte „Königin der englischen Riviera" – Torquay - wollte uns nicht... Ein Funkruf ergab, dass sie für unser Schiff angeblich keinen Platz mehr hatten. Ein Glück! Denn nirgendwo hätte es schöner sein können, als im River Dart! Dort haben wir uns insgesamt vier Tage aufgehalten, teils an der Mooring, teils am Ponton vor der Stadtpier, wilde Ritte im Schlauchboot (sehr zur Freude der Kinder), Entdeckungsspaziergänge durch kleine, malerische Gassen, wunderschöne Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, immerzu freundliche Menschen, fantastisches Wetter, nicht zu vergessen die schönen Geschäfte...;-).
Am Ende des Flusses ist Justine ausgestiegen – nach einer hektischen, 5 Meilen langen Schlauchbootfahrt, hat sie ihren Zug nach London in allerletzter Minute erreicht und ist mittlerweile wohlbehalten in Hamburg angekommen.
Die Entscheidung, noch einen Tag in Dartmouth dranzuhängen, ist uns nicht schwer gefallen – schliesslich spielten die Deutschen ja auch um 4pm und wir hatten einen schönen, familienfreundlichen Pub ausgemacht... .
Abends saßen wir noch länger mit unseren holländischen Nachbarn Mariou und Ton zusammen, die die Atlantikroute gesegelt haben und nun nach einem Jahr zurück zur Arbeit müssen.
Die Segelei hierher nach Plymouth war der pure Traum: Raume Winde, Sonne, sanfte Dünung, herrliche Ausblicke, schön spielende Kinder, kaltes Bier. Einziger Wermutstropfen: England ist raus. Wir hätten so gern das Finale Deutschland-England im Pub erlebt.
Nachher kommen Martin und Finja in Plymouth an und sehr wahrscheinlich werden wir sofort weitersegeln und Cornwall erkunden.
Dienstag, 27. Juni 2006
Internetcafe Weymouth....
Sonntag, 25. Juni 2006
Entlang der englischen Südküste...
Nach vier langen Tagen im wunderschönen Shoreham, Southwick, sind wir Freitag vormittag endlich losgesegelt!!! Bei traumhaftem Wetter und eisgekühlten Getränken (!), wir haben nämlich eine Kühlbox in Southwick erstanden :-), glitten wir unter Vollzeug bei 3-4 WS in den Solent. Abends erreichten wir Cowes, die Wiege der Segelei. Unglaublich hochnäsiges Seglerpack und atemraubendes, weil meist kaum, jedoch immer stilfrei bekleidetes Junggemüse in der Highstreet. Sehr pittoreskes Stadtzentrum, süße Läden, tolle Segelbilder bei "Beken" gesehen - u.a. Beispiele dafür, wie andere Leute ihr Geld versenken...Repro folgt!
Gestern morgen haben wir bei sanfter Brise den Solent aufgekreuzt, um im hübschen und völlig überfüllten Lymington das Spiel Deutschland-Schweden anzuschauen :-). Endlich hatten wir Gelegenheit, unser Schlauchboot aufzubauen und durch den Hafen und anschließende Gewässer zu knattern.
Schon wieder getankt.
Jetzt sind wir in Poole, haben die Engländer bejubelt und es regnet. Das erste Mal seit dem Gewitter in London.
Falls jemand von Euch eine Idee hat, WARUM das Hochladen der Photos über W-lan nicht funktioniert und was man da tun kann..., DER SAGE UNS BITTE BESCHEID!!!! Danke :-)!
Gestern morgen haben wir bei sanfter Brise den Solent aufgekreuzt, um im hübschen und völlig überfüllten Lymington das Spiel Deutschland-Schweden anzuschauen :-). Endlich hatten wir Gelegenheit, unser Schlauchboot aufzubauen und durch den Hafen und anschließende Gewässer zu knattern.
Schon wieder getankt.
Jetzt sind wir in Poole, haben die Engländer bejubelt und es regnet. Das erste Mal seit dem Gewitter in London.
Falls jemand von Euch eine Idee hat, WARUM das Hochladen der Photos über W-lan nicht funktioniert und was man da tun kann..., DER SAGE UNS BITTE BESCHEID!!!! Danke :-)!
Donnerstag, 22. Juni 2006
Kommentarfunktion aktiviert
Ab sofort könnt Ihr Euren Senf dazugeben :-) - aus Angst vor Spam hatten wir die Kommentarfunktion deaktiviert, aber viele haben nach einem Gästebuch gefragt... Wie DAS geht, wissen wir nicht..., also schreibt was Euch bewegt an dieser Stelle!
Wir sind übrigens noch immer in Southwick; Nicole und Bruno steigen morgen aus und sind in 13 Tagen ganze 5 Stunden ca. gesegelt....so kann es kommen :-(.
Momentan ist es wieder tierisch windig, die Aussichten für morgen sind allerdings gut: abnehmend und auf S/S-W drehend.
Wir sind übrigens noch immer in Southwick; Nicole und Bruno steigen morgen aus und sind in 13 Tagen ganze 5 Stunden ca. gesegelt....so kann es kommen :-(.
Momentan ist es wieder tierisch windig, die Aussichten für morgen sind allerdings gut: abnehmend und auf S/S-W drehend.
Dienstag, 20. Juni 2006
Shoreham, East Sussex
So, endlich wieder im Netz. Nachdem wir von Ramsgate nach Dover, von dort nach Newhaven und dann nach Brighton (meist motort) sind, haben wir uns gestern vor Ausläufern des atlantischen Sturmtiefs in Shoreham versteckt - ein kleiner, nicht gerade ganz besonders schöner, Hafen, ein echtes Provinznest mit sehr netten Bewohnern und alles-was-man-braucht-Geschäften. Draußen weht ein strenger W-SW 6-7, der laut Wetterbericht bis einschließlich Donnerstag anhalten bzw. sich noch verstärken wird.
Wir versuchen jetzt, alte und neue Bilder hochzuladen...sollte es wieder nicht funktionieren, müssen wir uns eben gedulden, bis wir auf das nächste Internetcafé treffen.
Wir versuchen jetzt, alte und neue Bilder hochzuladen...sollte es wieder nicht funktionieren, müssen wir uns eben gedulden, bis wir auf das nächste Internetcafé treffen.
Freitag, 16. Juni 2006
Crew in Soho - Ramsgate - White Cliffs of Dover
tja, hier sollten jetzt eigentlich Bilder hochgeladen werden...klappt nicht. Vielleicht weil ich mich heimlich in ein fremdes Netz eingeloggt habe? Begreife einer diese Technik...
London-Ramsgate-Dover
Sind gestern morgen um 6h aus dem St. Katherine's Dock ausgelaufen und fast die ganze Strecke bis Ramsgate motort. Zwischendurch versucht, Segel zu setzen, aber nur flautiert. Heute morgen haben wir um 8h abgelegt, um ca. 75 Meilen bis New Haven zu motoren (0 Wind), sind dann um 10:50h kurzentschlossen in den Dover Harbour gefahren. Ist sehr schön hier, alte englische Pracht, Burgbesuch fällt aus wegen Toms Lauffaulheit - dafür gibt es hier einige sehr schöne Pubs :-) und in einen von diesen werden wir nachher gehen und uns das Spiel Holland v Elfenbeinküste anschauen, alles wegen Bruno natürlich...;-).
Was uns alle sehr überrascht, ist die Herzlichkeit der Engländer. Man ist es nicht unbedingt gewöhnt, so freundlich empfangen und behandelt zu werden - wenn man vorwiegend in DK segelt!
Was uns alle sehr überrascht, ist die Herzlichkeit der Engländer. Man ist es nicht unbedingt gewöhnt, so freundlich empfangen und behandelt zu werden - wenn man vorwiegend in DK segelt!
Mittwoch, 14. Juni 2006
...schon wieder im Pub

Gestern abend haben wir uns das Spiel Brasilien-Kroatien im "Dickens Inn" angeschaut. Irgendwann haben Chiara und Tom aufgegeben... - Wir wissen noch nicht, ob wir London heute verlassen. Um 14:40h koennten wir raus aus dem Dock und draussen erwarten uns 5-6 Windstaerken und Gewitterschauer..., wir ueberlegen noch.
Dienstag, 13. Juni 2006
St. Katherine Dock
Montag, 12. Juni 2006
Photos
Logbucheintrag 10.06.06
Logbucheintrag 10.06.06
Tonnenkennung: Morsezeichen A. Auf einer Quadratmeile sind ca. 15 Tonnen. Ole und Lutz haben Wache und halten Ausschau nach Tonnen und Tankern. Wilder Seegang. Auf der niegelnagelneuen Themsenkarte stimmten schon zwei Tonnenangaben nicht mehr. Grün statt weiß. Wird wohl ständig verändert.
Morgens 2 am. Kurz W vor Sheerness mit Fock im Strom parken. Dagmar: „Es war sehr seltsam....wir sind ein Stück weit rückwärts gefahren...Ole hat gesagt, wir würden immer nac vorne fahren, aber wir sind zurückgetrieben. Wir haben diskutiert, ob der GPS wohl auch negative Zahlen anzeigt..?? Tagsüber ist man ständig mit riesengroßen Pötten konfrontiert und hat keine Angst. Aber nachts ist es absolut skurril. Wenn dir diese Riesendinger entgegen kommen, kriegst du es mit der Angst zu tun...."
Logbuch weiter: 04:30 am: losgefahren unter Motor. Um 05:30am Motor aus, Großsegel und Fock gesetzt. Einfahrt in die Themse, alle Mann (und eine Frau) an Deck. Kurz darauf auch Klüver gesetzt. Die Sonne geht auf, fantastische Stimmung. Um 08:00 AM erstes Bier; Peter macht Spiegeleier mit Speck. In den nächsten Stunden wird das Schiff geschrubbt, aufgeräumt, gesonnt, rasiert (alle!); im Stadtgebiet – ab Millenium Dome- wird das Segeln anspruchsvoller und von der Optik her interessanter, tolle Skyline Photos,... Vor Greenwich hart gekreuzt und das Topsegel runtergenommen, an Greenwich vorbei und....gewendet (da unsere Begrüßungsmannschaft zu lange Tee an Land getrunken hatte und noch im SW-Verkehrschaos steckte), also 2 Meilen zurückgefahren und wieder gewendet. Wir wurden viel photographiert, viele Daumen (!) haben sich uns entgegengestreckt. Um 13 Uhr ist Aurora nach wildem Kreuzen auf der Themse und Queren des Null-Meridians ins St. Katherine’s Dock an der Tower Bridge eingelaufen (siehe Photos).
Wir liegen in dem schönsten Hafen der City und genießen das fantastische Wetter – zum Glück wissen wir noch nicht, wie teuer der Liegeplatz ist...neben uns links und rechts liegen ungefähr 5 Millionen Pfund Sondermüll.
- Ende -
Tonnenkennung: Morsezeichen A. Auf einer Quadratmeile sind ca. 15 Tonnen. Ole und Lutz haben Wache und halten Ausschau nach Tonnen und Tankern. Wilder Seegang. Auf der niegelnagelneuen Themsenkarte stimmten schon zwei Tonnenangaben nicht mehr. Grün statt weiß. Wird wohl ständig verändert.
Morgens 2 am. Kurz W vor Sheerness mit Fock im Strom parken. Dagmar: „Es war sehr seltsam....wir sind ein Stück weit rückwärts gefahren...Ole hat gesagt, wir würden immer nac vorne fahren, aber wir sind zurückgetrieben. Wir haben diskutiert, ob der GPS wohl auch negative Zahlen anzeigt..?? Tagsüber ist man ständig mit riesengroßen Pötten konfrontiert und hat keine Angst. Aber nachts ist es absolut skurril. Wenn dir diese Riesendinger entgegen kommen, kriegst du es mit der Angst zu tun...."
Logbuch weiter: 04:30 am: losgefahren unter Motor. Um 05:30am Motor aus, Großsegel und Fock gesetzt. Einfahrt in die Themse, alle Mann (und eine Frau) an Deck. Kurz darauf auch Klüver gesetzt. Die Sonne geht auf, fantastische Stimmung. Um 08:00 AM erstes Bier; Peter macht Spiegeleier mit Speck. In den nächsten Stunden wird das Schiff geschrubbt, aufgeräumt, gesonnt, rasiert (alle!); im Stadtgebiet – ab Millenium Dome- wird das Segeln anspruchsvoller und von der Optik her interessanter, tolle Skyline Photos,... Vor Greenwich hart gekreuzt und das Topsegel runtergenommen, an Greenwich vorbei und....gewendet (da unsere Begrüßungsmannschaft zu lange Tee an Land getrunken hatte und noch im SW-Verkehrschaos steckte), also 2 Meilen zurückgefahren und wieder gewendet. Wir wurden viel photographiert, viele Daumen (!) haben sich uns entgegengestreckt. Um 13 Uhr ist Aurora nach wildem Kreuzen auf der Themse und Queren des Null-Meridians ins St. Katherine’s Dock an der Tower Bridge eingelaufen (siehe Photos).
Wir liegen in dem schönsten Hafen der City und genießen das fantastische Wetter – zum Glück wissen wir noch nicht, wie teuer der Liegeplatz ist...neben uns links und rechts liegen ungefähr 5 Millionen Pfund Sondermüll.
- Ende -
Freitag, 9. Juni 2006
Logbucheintrag 09.06.06
Deutschland-Costa Rica: 4:2 , Drafi Deutscher hat uns verlassen, Corine hat Geburtstag (tanti tanti auguri cara!!) und Aurora hat noch 42 Meilen bis zur Themsemuendung. What a day!Morgen frueh um 06:30h laeuft die Tiede, um 13 Uhr muss Aurora an der Tower Bridge sein. Yippeaaahh!!! Der Wind hat gestern wohl immer mehr abgenommen, dann mussten sie wieder motoren. Auch die Nacht durch. Seit heute mittag?nachmittag? haben sie die vorhergesagten 3-4 Windstaerken und geniessen die Segelei! Hier in London ist es unglaublich heiss (28 Gr.), was uns in Bahn und Bus heute ziemlich zu schaffen gemacht hat...aber WIR wollen uns ja mal nicht beschweren ;-) ! Die naechsten Mitsegler (Bruno und Nicole) treffen in ca. 1 Stunde hier in der Amerland Rd. ein - Norbert ist ein ungemein grosszuegiger und geduldiger Gastgeber (die Kinder stellen das Haus voellig auf den Kopf) und sicher ganz froh, wenn wir alle morgen auf die Aurora uebersiedeln.:-).
Logbucheintrag 08.06.06
Nach Landgang in Amsterdam in die Nordsee ausgelaufen. N 2, 3 Kn die Kueste runter, Sonne. Proviant mit 7 Makrelen in 5 Minuten ergaenzt, schade, kein Raeucherwerk an Bord.
Mittwoch, 7. Juni 2006
Logbucheintrag, 06.06.06, 16:09 h
Quer ab Spiekeroog, NWN 5, Vollzeug, 7 Kn. gen West; Wilder Ritt; Aurora klasse, Stimmung gut, Befinden bei 4ren auch! (1ner spuckt,machtnichts)
Logbucheintrag 06.06.06, 11:25h
Quer ab Neuwerk, NNW 4, Sonne, 6 Kn. Kurs W; Nordsee von der netten Seite...
Freitag, 2. Juni 2006

Es ist soweit: Morgen früh zwischen 7 und 8 Uhr wird Aurora geslippt. Der Endspurt heute hat sogar bei den Daheimgebliebenen den Puls um Einiges erhöht - bis zu 10 Mann haben gleichzeitig im Akkord auf/an Aurora gearbeitet, die letzten Kupferplatten rund um die schwierigen "Accessoires" von Aurora, wie dem Ruder z.B. (s. Photo), mussten noch angebracht, die letzten 2500 Nägel noch reingehämmert werden (nachdem erst falsche Nägel mitgebracht worden waren und in Flensburg bessere gekauft werden mussten), eine Seite Aussenhaut wurde noch gemalt, eine neue Dichtung hinter der Schraube eingepasst u.v.m. Das Erstaunliche: Die dänischen Werftarbeiter lassen IMMER den Hammer u.a. um Punkt 15:15 Uhr fallen, nur heute nicht, zu unserem Glück. Sie haben freiwillig (???) Überstunden gemacht, damit das Schiff morgen nun endlich wieder in seine gewohnte Umgebung rutschen kann. Wäre heute nachmittag genügend Wasser vorhanden gewesen, würde Aurora jetzt schon schwimmen. Peter, Dagmar und Thorsten sind heute nachmittag mit dem Zug (+ Taxi) angekommen (nachdem sie in Hamburg während des Umsteigemanövers noch schnell zwei schwere Taschen, die Ole vergessen hatte..., entgegengenommen haben) und es kribbelt allen schwer in den Gliedmaßen - es soll jetzt losgehen! Die Wettervorhersagen sind laut unserer Wetterfee Astrid gar nicht so schlecht: Der Wind soll immer mehr auf N drehen bei 6-7 Windstärken und es ist ein fettes Hoch in Sicht.
Montag, 29. Mai 2006
Keine Wetterbesserung in Sicht...
Nicht sehr ermutigend:
Die Wetterlage
Mit einer ausgeprägten südwestlichen Höhenströmung werden auch am Wochenende immer wieder Tiefausläufer vom Ostatlantik nach Mitteleuropa gelenkt. Ein Randtief zieht dabei am Samstag zur Nordsee und sorgt nach nur kurzer Wetterberuhigung erneut für kräftige Regenfälle, Schauer und Sturmböen. Und auch für den Sonntag ist keine nennenswerte Wetterbesserung in Sicht.
(meteomedia, 29.5.06)
Die Wetterlage
Mit einer ausgeprägten südwestlichen Höhenströmung werden auch am Wochenende immer wieder Tiefausläufer vom Ostatlantik nach Mitteleuropa gelenkt. Ein Randtief zieht dabei am Samstag zur Nordsee und sorgt nach nur kurzer Wetterberuhigung erneut für kräftige Regenfälle, Schauer und Sturmböen. Und auch für den Sonntag ist keine nennenswerte Wetterbesserung in Sicht.
(meteomedia, 29.5.06)
Sonntag, 28. Mai 2006
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